|
Geburt und Frühling haben etwas gemeinsam: Sie stehen für Neubeginn.
Für Aufbruch. Für Lebendigkeit. Für Hoffnung. Mit dem Frühling beginnt ein neuer Abschnitt im Jahreskreis . Ich lade Sie ein, diesen Übergang bewusst und achtsam zu gestalten: mit einem Gedicht von Eduard Mörike (1804-1875) und einer einfachen Tai-Chi-Qi-Gong-Übung zum Öffnen des Herzens. Frühling lässt sein blaues Band (Eduard Mörike 1832) Frühling lässt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen. - Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja, du bist’s! Dich hab ich vernommen! Tai-Chi-Qi-Gong – Herz öffnen Grundposition Stellen Sie die Füße hüftbreit auf. Die Knie sind locker gebeugt, der Oberkörper ist aufgerichtet. Kippen Sie die Hüfte leicht nach vorn, lassen Sie die Schultern entspannt sinken und spüren Sie die Stabilität im Stand. Bleiben Sie für etwa 2–3 Minuten in dieser Haltung. Herz öffnen Heben Sie die gestreckten Arme langsam vom Bauchnabel bis auf Brusthöhe an, die Handflächen zeigen zunächst nach unten. Drehen Sie dann die Handflächen zueinander und öffnen Sie die Arme bis etwa auf Schulterhöhe im rechten Winkel. Der Brustraum weitet sich, der Kopf hebt sich leicht, der Blick geht sanft nach oben. Atmen Sie dabei ruhig ein. Führen Sie die Arme anschließend wieder nach vorn und sinken Sie mit ihnen nach unten. Die Handflächen zeigen dabei wieder nach unten. Atmen Sie aus. Mit jeder Einatmung richtet sich der Körper etwas auf, mit jeder Ausatmung kehren Sie in die Grundposition zurück. Die Bewegung bleibt weich und fließend. Regelmäßig geübt unterstützt diese Bewegung Atmung, Herz und Nervensystem – und schenkt spürbare Ruhe und Ausgleich. Ich wünsche Ihnen einen achtsamen, leichten und lebendigen Start in den Frühling. Siehe auch Kategorie Tai-Chi-Qi-Gong und Seminare.
0 Comments
Wenn ich
zu mir komme und das Außen loslasse wenn der Lärm verebbt und die Gedanken ruhig werden wenn ich aus dem Reden ins Hören komme aus dem Tun ins Sein wenn ich mich stelle und nicht länger flüchte dann erst kann Gott zur Welt kommen zu mir durch mich zu den Menschen Literatur, Seite 229 und 230: Anselm Grün, Andrea Schwarz: Alles lassen weil er mich lässt; Lebenskultur aus dem Evangelium; Verlag Herder 2001, ISBN: 3451275511 Die Weihnachtsgeschichte ist eine symbolische Geschichte über die Geburt Jesu, die Verkörperung Gottes in Menschengestalt.
Was kann diese Geschichte für den Meditationsweg bedeuten? Schauen wir uns einige Symbole an: 1. Die Hirten Die Hirten waren eine Randgruppe der Gesellschaft, die mit ihren Schafen und mit der Natur lebten. Sie waren einfache Menschen, die der frohen Botschaft eines Engels folgten und sich auf den Weg zu dem Kind in der Krippe machten.
In der Nacht erschien den Hirten ein Engel über dem Feld, der die frohe Botschaft verkündete.
Die Heiligen Drei Könige, Weise aus dem Morgenland, Sternendeuter kamen aus den drei Kontinenten Asien, Afrika und Europa. Sie folgten dem Stern, der sie zur Krippe führte.
Das Kind in der Krippe, ein Symbol für die Menschwerdung Gottes im Christentum. Eine tiefe Erfahrung offenbart sich den Hirten beim Schauen des Kindes, sie erblicken das „Eine“ das „Göttliche“. Geht es uns nicht ebenso beim Schauen eines Neugeborenen? Was strahlt es aus, das „Eine“ das „Göttliche“. „Weihnachten ist die Feier unserer Geburt aus dem zeitlosen Seinsgrund.“ Zitat: Willigis Jäger aus: https://www.lichtanfang.de/weihnacht-willigis-jaeger |
Archiv
März 2026
|