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Frühlingsbeginn

31/3/2026

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Geburt und Frühling haben etwas gemeinsam: Sie stehen für Neubeginn.
Für Aufbruch. Für Lebendigkeit. Für Hoffnung.
Mit dem Frühling beginnt ein neuer Abschnitt im Jahreskreis .
Ich lade Sie ein, diesen Übergang bewusst und achtsam zu gestalten: mit einem Gedicht von Eduard Mörike (1804-1875) und einer einfachen Tai-Chi-Qi-Gong-Übung zum Öffnen des Herzens.

Frühling lässt sein blaues Band
(Eduard Mörike 1832)
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja, du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Tai-Chi-Qi-Gong – Herz öffnen
Grundposition
Stellen Sie die Füße hüftbreit auf. Die Knie sind locker gebeugt, der Oberkörper ist aufgerichtet.
Kippen Sie die Hüfte leicht nach vorn, lassen Sie die Schultern entspannt sinken und spüren Sie die Stabilität im Stand.
Bleiben Sie für etwa 2–3 Minuten in dieser Haltung.

Herz öffnen
Heben Sie die gestreckten Arme langsam vom Bauchnabel bis auf Brusthöhe an, die Handflächen zeigen zunächst nach unten. Drehen Sie dann die Handflächen zueinander und öffnen Sie die Arme bis etwa auf Schulterhöhe im rechten Winkel.
Der Brustraum weitet sich, der Kopf hebt sich leicht, der Blick geht sanft nach oben.
Atmen Sie dabei ruhig ein.
Führen Sie die Arme anschließend wieder nach vorn und sinken Sie mit ihnen nach unten.
Die Handflächen zeigen dabei wieder nach unten. Atmen Sie aus.
Mit jeder Einatmung richtet sich der Körper etwas auf, mit jeder Ausatmung kehren Sie in die Grundposition zurück. Die Bewegung bleibt weich und fließend.
Regelmäßig geübt unterstützt diese Bewegung Atmung, Herz und Nervensystem – und schenkt spürbare Ruhe und Ausgleich.

Ich wünsche Ihnen einen achtsamen, leichten und lebendigen Start in den Frühling.
Siehe auch Kategorie Tai-Chi-Qi-Gong und Seminare.

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GOTTESGEBURT

21/12/2025

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Wenn ich
zu mir komme

und das Außen
loslasse

wenn der Lärm
​verebbt

und die Gedanken
ruhig werden

wenn ich aus dem Reden
ins Hören komme

aus dem Tun
ins Sein

wenn ich mich
stelle

und nicht länger
flüchte
dann erst
kann Gott

zur Welt
kommen

zu mir

durch mich

zu den Menschen
 
Literatur, Seite 229 und 230:
Anselm Grün, Andrea Schwarz: Alles lassen weil er mich lässt; Lebenskultur aus dem Evangelium; Verlag Herder 2001, ISBN: 3451275511

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Die Weihnachtsgeschichte im Geist der Meditation gedeutet

20/12/2024

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Die Weihnachtsgeschichte ist eine symbolische Geschichte über die Geburt Jesu, die Verkörperung Gottes in Menschengestalt.

Was kann diese Geschichte für den Meditationsweg bedeuten?
Schauen wir uns einige Symbole an:
1. Die Hirten
Die Hirten waren eine Randgruppe der Gesellschaft, die mit ihren Schafen und mit der Natur lebten. Sie waren einfache Menschen, die der frohen Botschaft eines Engels folgten und sich auf den Weg zu dem Kind in der Krippe machten.
  • In der Meditation machen wir uns auf den Weg zum göttlichen Kind in uns, zu unserem wahren Selbst.

2. Der Engel
In der Nacht erschien den Hirten ein Engel über dem Feld, der die frohe Botschaft verkündete.
  • Der Engel kann verstanden werden als eine Mittlerperson zwischen Himmel und Erde, als ein Symbol für einen Erleuchteten, einen weisen Lehrer, einen Therapeuten… Also ein Mensch, der tiefe Erfahrungen gemacht hat, kann hier gemeint sein.
    Solche Menschen können auch Wegweiser zu unserem wahren Selbst sein.

3. Der Stern und die heiligen drei Könige
Die Heiligen Drei Könige, Weise aus dem Morgenland, Sternendeuter kamen aus den drei Kontinenten Asien, Afrika und Europa.
Sie folgten dem Stern, der sie zur Krippe führte.
  • Der Stern, ein Sinnbild menschlicher Hoffnung, der uns Menschen den Weg weist.
    Dieser Stern kann für den Atem stehen, für ein Mantra, ein Koan oder ein Gebet.

4. Die Krippe und das Christuskind
Das Kind in der Krippe, ein Symbol für die Menschwerdung Gottes im Christentum. Eine tiefe Erfahrung offenbart sich den Hirten beim Schauen des Kindes, sie erblicken das „Eine“ das „Göttliche“.
Geht es uns nicht ebenso beim Schauen eines Neugeborenen? Was strahlt es aus, das „Eine“ das „Göttliche“.

„Weihnachten ist die Feier unserer Geburt aus dem zeitlosen Seinsgrund.“
Zitat: Willigis Jäger aus: https://www.lichtanfang.de/weihnacht-willigis-jaeger
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Mechthild Knepper
Heilpraktikerin
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Mobil: +49 (0)1577 - 433 17 30
mail(at)mechthild-knepper.de
www.reikipraxiskoeln.de

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